Die Idee kennt man vom Film „Jurassic Park“. Colossal Biosciences, ein US-amerikanisches Unternehmen, betreibt Gentechnik und will ausgestorbene Tierarten wieder ins Leben zurückholen. Nun hat sie eine neue Technologie vorgestellt: ein künstliches Ei. Das Unternehmen berichtete in einer Mitteilung, dass aus den künstlichen Eiern erfolgreich 26 gesunde Hühnerküken geschlüpft seien.

Die Erfindung soll dazu dienen, ausgestorbene Vögel, wie beispielsweise den Moa (Dinornis robustus) künftig darin heranwachsen zu lassen. Vögel, die zu groß sind, um in einem Vogelei gezüchtet zu werden. Das Ei, das zum Heranwachsen dieser Vögel notwendig ist, ist etwa achtmal so groß wie das eines Emus. Das entspricht einer Länge von etwa 104 Zentimetern.

 

Auf Instagram verkündet das Social-Media-Team der Firma den Erfolg: „Und ja … das könnte helfen, riesige ausgestorbene (Flug-)Saurier zurückzubringen.“ Und weiter: „Denn wir lassen den Riesenmoa der Südinsel wieder aufleben, und dessen Eier hatten etwa das 80-fache Volumen eines Hühnereis. Kein heute lebender Vogel könnte etwas so Massives ausbrüten. Das künstliche Ei hingegen schon. Die Zukunft des Vogelschutzes wird immer spektakulärer.“

Auch wenn aus anderen Bereichen der Wissenschaft teils begründete Kritik kommt, verspricht das System einen sehr guten Ansatz bestimmte Arten, deren Habitate noch vorhanden sind, und deren Aussterben einzig durch Jagd begründet war, wieder zum Leben zu erwecken (De-extinction)

Moas ( Ordnung Dinornithiformes) waren flugunfähige riesige Laufvögel, deren 9 Arten in Neuseeland beheimatet waren. Die teilweise über 2 m großen und über 270 kg schweren Tiere hatten ausser dem Haastadler (Harpagornis moorei) keine natürlichen Feinde. Nach der Ankunft der Maori in Neuseeland stellen die Riesenvögel eine leichte Beute für die Siedler dar, so dass diese bereits Ende des 14. Jh. ausgerottet wurden. Ebenfalls verschand somit der Haastadler. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Moas anhand von Knochenfunden entdeckt und beschrieben.

Colosal Bioscience erlangte erstmals Aufmerksamkeit, als das Unternehmen 2 Welpen (Romus & Remus) des ausgestorbenen Schattenwolfs (Aenocyon dirus) produzierte, der vor 13.000 Jahren im Pleistozän in Süd- und Noramerika beheimatet war. 

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